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Zuerst gilt einmal die Frage zu klären, warum gibt es überhaupt einen Heimatverein? Die Gründe liegen doch auf der Hand. Allein schon der Name sagt doch alles, Heimat – Heimatverein. Der Verein vertritt meine Heimat und bietet mir die Möglichkeit, auch selbst für meine Heimat etwas zu tun. Wenn ich mich mit meinem Heimatort identifizieren will, kann ich das am besten mit einer Mitgliedschaft im Heimatverein tun. Ein mitgliederstarker Verein kann in einem Ort etwas erreichen. Seine Meinung hat dann das nötige Gewicht, was so oft gebraucht wird, um auch unpopuläre aber wichtige Dinge durchzusetzen, auch in der Politik.
Der Heimatverein ist gerichtlich eingetragen, als Gemeinnützig anerkannt, kann also auch Spendenquittungen ausstellen, hat die Verpflichtung jährlich eine Generalversammlung durchzuführen, geprüfte Kassenberichte vorzulegen. Alle 3 Jahre sind die Berichte dem Finanzamt vorzulegen, mit einem Satz gesagt, wir werden kontrolliert, ob bei uns alles seine Richtigkeit hat. Der 1. Vorsitzende und der Kassierer sind gerichtlich eingetragen und haben dafür die Verantwortung zu tragen.

Das bisher Erreichte kann sich durchaus sehen lassen. Seit über 36 Jahren Heimatstuben, seit 2002 Dorfarchiv, seit 30 Jahren Heimatkalender, 1977 800 Jahrfeier, 2 Geschichtsbücher mit insgesamt 960 Seiten, weitere kleinere Schriften,insgesamt bis jetzt 75. Seit 40 Jahren Ausbau und Markierung des Wanderwegenetzes, Baumpflanzaktionen, sind nur ein Teil der aktiven Arbeit. 3 mal erreichten wir den 2. Platz beim Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“, um aber weiter zu kommen, wurden uns leider von städtischer und kirchlicher offizieller Seite zu viele Steine in den Weg gelegt. Dinge, die später selbstverständlich wurden, wurden uns verboten, wie z.B. einige Bäume vom Margarethenplatz zu entfernen und den Platz umzugestalten. Daraufhin haben wir uns vom Wettbewerb zurückgezogen.

Vieles wurde geschaffen, vieles ist erhalten geblieben, oder erneuert, so u.a. der Springbrunnen der sehr viel Arbeit macht, die Brücke im Promenadenbusch erneuert, der Bildstock St. Joseph am Rieksweg, die Gedenktafeln Karl Weierstrass in Schule und am Geburtshaus, Wanderkarte auf dem Margarethenplatz. Auch wird der Park gegenüber der Kirche regelmäßig von uns gereinigt, wie auch der Wanderweg neben dem Friedhof und Wiethege regelmäßig geschnitten wird, mit einem Rasenmäher, den wir eigens dafür angeschafft haben. Leider wurde auch viel Geschaffenes, so u.a. eine Vielzahl von Ruhebänken, mutwillig zerstört.
Wer sich mit Ahnenforschung beschäftigen will, ist beim Heimatverein an der richtigen Adresse. Alles können wir zwar auch nicht finden, doch schon eine ganze Menge und mittlerweile haben wir auch einen Teil der Abschrift der Ostenfelder Kirchenbücher und zwar von 1667 bis 1749 erhalten.

Auch wollen wir den Jugendlichen ein Zuhause geben, besonders jenen, die sich nicht für Fußball oder einer anderen Sportart interessieren, sondern Interesse an ihrer Ostenfelde Heimat, sei es auch Wahl-heimat, haben. Mit der Gruppe “Osti” ist dies mittlerweile hervorragend gelungen
Die Jugend ist die Zukunft, auch für einen Heimatverein.
Was kann der Verein bieten? Gemeinsame Treffen in den Heimatstuben, Filmabende, Erkunden der Geschichte Ostenfeldes durch Wanderungen und Fahrradtouren. So wurde festgestellt, dass ein berühmtgewordener Goldschmidt aus 'Wartendorf hier in Ostenfelde geboren ist. Erforschung der eigenen Familiengeschichte, Einblick in Kirchenbücher aus den Jahren 1667 bis 1750, Besichtigungen von diversen Archiven, Erstellen von Broschüren am Computer, in denen die eigenen Forschungsergebnisse veröffentlicht werden können, Erstellen von Modellen ehemals historischer Gebäude oder Landschaftsteile in Ostenfelde. Natürlich sind eigene Vorschläge erwünscht.
Wie Sie sehen, es lohnt sich dem Heimatverein beizutreten.